Was ist virtuelles Wasser?

Der Wasserverbrauch in Deutschland geht seit Jahrzehnten zurück und liegt heute bei etwa 124 Litern pro Person und Tag. Doch dieser direkte Wasserverbrauch ist nicht die ganze Wahrheit. Tatsächlich verbraucht jeder Bürger rund 4.000 Liter am Tag - über Kosumgüter, Lebensmittel, Kleidung und sonstige Produkte des täglichen Bedarfs, die meist unter Einsatz von viel Wasser weltweit erzeugt werden.

Dieses für uns nicht sichtbare oder versteckte Wasser, das für die Produktion von Produkten an anderen Orten in der Welt verbraucht wird, nennt die moderne Wissenschaft „virtuelles Wasser“. Darunter versteht man Wasser, das zur Herstellung von Produkten benötigt oder durch Verschmutzung unbrauchbar gemacht wird, also die Wassersituation im Erzeugerland belastet und im Land des Konsumenten dafür eingespart wird.


 

Wo ist virtuelles Wasser drin?

Virtuelles Wasser steckt in jedem Produkt, das wir verwenden oder verbrauchen, da für deren Herstellung immer auch Wasser benötigt wird. [mehr]

 


Was kann man tun?

Wir sollten beim Einkaufen darauf achten, dass die von der Natur gegebenen Ressourcen bei der Erzeugung von Waren berücksichtigt werden. [mehr]

 


Broschüre und Wimmelplakat

Dem versteckten Wasser auf der Spur sind Sie mit dem Poster „virtuelles Wasser“. Verfolgen Sie den globalen Wasserhandel rund um die Erde und erfahren Sie überraschende Zusammenhänge. [mehr]