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Mit dem Hinweis auf den letzten hochkarätigen Besuch vor fast 100 Jahren in Person von Prinzregent Luitpold begrüßten am 13. August der Landtagsabgeordnete Berthold Rüth zusammen mit Rudolf Gampl, Vorsitzender des Schullandheimwerks Unterfranken, Ministerpräsident Günther Beckstein und dessen Frau im Schullandheim Hobbach.
Zahlreiche Besucher sowie die Landräte Ulrich Reuter und Roland Schwing, Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, lokale Abgeordnete und Bürgermeister freuten sich über das Erscheinen des Bayerischen Ministerpräsidenten, der – typisch für die Region – erst einmal zünftig von Spessarträubern in Empfang genommen wurde.
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Nach den Begrüßungsliedern der Kindergartenkinder und der Rotkreuz-Jugendgruppe Eschau eröffneten Herr Gampl und Herr Rüth den offiziellen Teil des Programms. In seiner Rede ging Rudi Gampl vor allem auf die zunehmende Bedeutung des außerschulischen Lernens sowie der ehrenamtlichen Tätigkeit ein, dem gerade das Schullandheimwerk nachkommt. Besonders hier in Hobbach, doch genauso wie auch in den anderen Schullandheimen.
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Ministerpräsident Beckstein betonte, dass die Schullandheime in unserer Gesellschaft mit ihrem umfangreichen Angebot einen ganz wesentlichen Beitrag zur Bildung unserer Schülerinnen und Schüler beitragen. Vor allem das Angebot der Wasserschule Unterfranken ist ein Leuchtturmprojekt, das weit über Unterfranken hinausstrahle. Er sei auch deshalb nach Hobbach gekommen, um sich einen persönlichen Eindruck über das Angebot der Wasserschule zu verschaffen. Und das, was er bisher gesehen habe, sei durchaus beeindruckend, so Günther Beckstein, und er freue sich, gleich noch mehr über die Arbeit in der Wasserschule zu erfahren.
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Im anschließenden Rundgang stand besonders das Labor im Mittelpunkt, in dem die Wasserschüler den Besuchern zeigten, wie sie anhand der davor in der Elsava gefangenen Lebewesen die Gewässergüte bestimmen. Beeindruckt von der Ausstattung und dem Kenntnisstand der Kinder ließen es sich auch der Ministerpräsident samt Gattin nicht nehmen, persönlich einen Blick durch die Mikroskope zu werfen. In der Wasserschule konnte er selbst erleben, welche „bayerische Perle“ einer ganzheitlichen und nachhaltigen Bildung sich im äußersten nordwestlichen Zipfel des Freistaats verbirgt, fasste Ministerpräsident Beckstein seinen Besuch zusammen.
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Nachhaltig war dann auch die letzte Amtshandlung seines Besuches. Unter tatkräftiger Mithilfe der anderen politischen Mitstreiter pflanzte der Ministerpräsident eine Mehlbeere auf dem Gelände der Wasserschule. In der Hoffnung diesen für die Region typischen Baum in Zukunft als großen Baum wieder zu sehen, verabschiedete sich Ministerpräsident Beckstein von allen Teilnehmern und wünschte der Wasserschule ebenfalls einen nachhaltigen Erfolg.
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Auch beim Besuch des Schullandheims nahm sich der oberste Mann im Freistaat die Zeit für Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern und beantwortete bereitwillig die an ihn gestellten Fragen. Hier zeigte sich wieder einmal die Bürgernähe des Bayerischen Ministerpräsidenten.
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| Ministerpräsident Günther Beckstein im Interview mit tv touring zum Schullandheim Hobbach und der Bedeutung der Wasserschule Unterfranken. |
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