Wasserschule Unterfranken für Groß und Klein
 
Projekt Werntal



 


Zahlreiche Familien folgten am Sonntag, den
4. Mai, der Einladung zum Tag der offenen Tür im Schullandheim Hobbach. Unter dem Motto „Faszination Wasser“ wurde exklusiv das Programm der Wasserschule Unterfranken vorgestellt, als das das Schullandheim seit März 2007 offiziell fungiert.

Analog der Projektwoche Wasser ging es auch am Tag der offenen Tür darum, neue Eindrücke zu sammeln, kreativ zu sein, mit Freude die Faszination des Wassers zu entdecken und einfach nur viel Spaß zu haben. Groß und Klein durften gemeinsam forschen sowie ihrer Entdeckerfreude nachgehen. Während primär die Eltern mit einer Führung durch die Häuser und das Außengelände des Schullandheims einen Eindruck über die Projektwoche gewannen, konnten bei der Wasserrallye für die ganze Familie elf Stationen rund ums Wasser durchlaufen werden.

Ausgerüstet mit Kescher, Lupe und Pinsel stampften die kleinen Wasserschüler hinter das Schullandheim, um die Tierwelt der Elsava zu erforschen. Erstaunt darüber, wie viele verschiedene Lebewesen zu finden sind, wurden diese vorsichtig alle eingesammelt. Anschließend wurden die Tierchen im Labor mit Hilfe der vielen Mikroskope eingehend untersucht und somit die Gewässergüte der Elsava bestimmt. Klar, dass danach der Fang wieder in den Bach gesetzt wurde.

So wie kein Tier verloren ging, geht auch kein Wasser verloren. Dies wurde an der Station „Der Weg des Trinkwassers vom Brunnen zum Wassersprudler“ verdeutlicht. Wie funktioniert der Wasserkreislauf, wie gewinnen wir unser Trinkwasser? Erstaunlich gut konnten bereits die Kleinen die Zusammenhänge anhand der aufgebauten Magnettafeln erklären. Mit viel Kraft und Spaß wurde das kostbare Nass von den Kindern mit der Pumpe aus der Erde gefördert, in Eimer gefüllt und den verschiedenen Wasserverbrauchsarten zugeordnet. Auch die Erwachsenen staunten nicht schlecht, dass lediglich 3 Liter von den 120 Litern des durchschnittlichen täglichen Verbrauchs an Trinkwasser pro Person zum Trinken und Kochen verbraucht wird.

Wegen des schönen Wetters wurde das Wasserlabor kurzfristig nach draußen verlegt. Bei den 25 verschiedenen spannenden Experimenten mit gewöhnlichen Haushaltsmaterialien schlüpften die Kinder in die Rolle von Wissenschaftlern. Und so wurde schnell deutlich, dass das Wasser für uns alle zwar alltäglich ist, sich bei näherer Untersuchung jedoch als ein ganz erstaunlicher Stoff mit vielen faszinierenden Eigenschaften erweist.

Aufmerksame Zuhörer fand die Geschichte des kleinen Wassermanns, die am hauseigenen Biotop vorgelesen wurde. Beim anschließenden Tümpeln im Teich wurden Schnecken, Molche und andere Kleinlebewesen zu Tage befördert, die stolz den Eltern gezeigt wurden, bevor sie wieder zurückgesetzt wurden.

Zur Ergänzung des ausgesprochen leckeren Angebots an selbst gemachten Speisen, diversen Kuchen und Getränken wurde ein neuer Trinkwasserspender an das Schullandheim übergeben. Damit steht künftig allen Wasserschülern das Trinkwasser entweder still, medium oder spritzig jederzeit zur Verfügung. Der Dank des Vorsitzenden des Schullandheimwerks Unterfranken, Herrn Rudolf Gampl, ging an die AKTION GRUNDWASSERSCHUTZ, die Raiffeisenbank Hobbach, den Landtagsabgeordneten Berthold Rüth sowie der Firma Ionox, die zusammen die Anschaffung des Hightech-Wasserspenders ermöglichten.

Alles in allem ein rundum gelungener Tag mit über 400 Teilnehmern, die das ganze Angebot wahrgenommen haben. „Ich bin mir sicher, dass wir damit die Wasserschule Unterfranken wieder ein Stück mehr den Menschen in Unterfranken nahe gebracht haben“ lautete das Fazit von Helga Suttner, Geschäftsführerin des Schullandheims, dem nichts mehr hinzuzufügen wäre.

Lernen ohne Klassenzimmer: die Wasserschule Unterfranken.
Lernen ohne Klassenzimmer: die Wasserschule Unterfranken.

Bestes Wetter zum Tag der offenen Tür im Schullandheim.
Bestes Wetter zum Tag der offenen Tür im Schullandheim.

Interessante Entdeckungen im Bach.
Interessante Entdeckungen im Bach.

Mit Spaß und Kraft das Grundwasser fördern.
Mit Spaß und Kraft das Grundwasser fördern.

Rudolf Gampl bei seiner Dankesrede.
Rudolf Gampl bei seiner Dankesrede…

.und beim Zapfen des frischen Trinkwassers.
…und beim Zapfen des frischen Trinkwassers.